Studium
Am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich können folgende Studienfächer studiert werden :
1. Kunstgeschichte (Haupt- und Nebenfach)
2. Kunstgeschichte Ostasiens (Haupt- und Nebenfach)
3. Mittelalterarchäologie (Haupt- und Nebenfach)
4. Theorie und Geschichte der Fotografie (Nebenfach)
Der Abschluss des Bachelorstudiums muss von den Studierenden termingerecht beantragt werden:
im FS jeweils 15.–30. März, im HS jeweils 15.–30. Oktober.
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der Philosophischen Fakultät, wo Sie alle Einzelheiten, Termine und Formulare finden.
Dasselbe Prozedere gilt für den Masterabschluss.
NEU: Spezialisiertes Masterstudium »Geschichte der Kunst und Fotografie mit technischen Studien« (Hauptfach, 105 ECTS, seit HS 2009) - Die Seite befindet sich in Ueberarbeitung, nähere Informationen folgen.
N EU: Aktualisiertes Doktoratsprogramm
Link: Doktoratsprogramm, Teilnehmende
- Seit Herbstsemester 2009 bietet das Kunsthistorische Institut einen spezialisierten Masterstudiengang «Geschichte der Kunst und Fotografie mit technischen Studien» an. Der zu erwerbende Titel lautet «Master of Arts in History of Art and Photography with Technical Studies». – Zudem wird neu das Doktoratsprogramm «Mediengeschichte der Künste» angeboten. Der zu erwerbende Titel lautet «Dr. phil.». Beide Programme gehen aus einer gemeinsamen Initiative und Förderung der Universität Zürich, des Kunsthistorischen Instituts und der Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie, Dr. Carlo Fleischmann-Stiftung, hervor. Programmdirektoren sind die Proff. Descoeudres, Gockel, Kersten, Thomsen, Ursprung und Weddigen. Als Pilotprojekt fand im Juni 2009 eine Sommerschule mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern statt, im September 2010 wird die zweite internationale Sommerschule stattfinden. Nähere Informationen finden Sie in den vorangestellten pdf-Files.
- Rückfragen an wkersten@khist.uzh.ch
Neues Grundstudium seit HS 2008
Das Grundstudium ist mit Beginn des Herbstsemesters 08 neu konzipiert worden: In Form einer »Ringvorlesung« findet die Einführung in das Studium am Kunsthistorischen Institut statt. Es sind alle Professuren und gegebenenfalls weitere Dozierende in einem zweiwöchigen Turnus in der »Ringvorlesung« vertreten. So wird sich das Kunsthistorische Institut mit seinen fachlichen und methodologischen Schwerpunkten umfassend vorstellen. Die zentrale Aufgabe der Veranstaltung besteht darin, die Möglichkeiten, die Voraussetzungen, die Fachgebiete und Ziele eines kunsthistorischen Studiums aus den speziellen Fachkenntnissen und Forschungsschwerpunkten der Beteiligten heraus einerseits möglichst breit und nachhaltig und andererseits möglichst konkret und anschaulich zu formulieren. Die »Ringvorlesung« ersetzt die bisherige gleichnamige Übung, sie richtet sich als Pflichtmodul insbesondere an die Studierenden der Fächer Kunstgeschichte, Theorie und Geschichte der Fotografie, Mittelalterarchäologie und Kunstgeschichte Ostasiens. Darüber hinaus richtet sich die Veranstaltung an alle, die das Fach Kunstgeschichte (neu) kennen lernen möchten.
DOZIERENDE
Heute werden die rund 950 Hauptfach- und Nebenfachstudierenden von sieben Dozierenden betreut:
Prof. Dr. Hans Bjarne Thomsen, Kunstgeschichte Ostasiens
N.N. (ehemals Prof. Dr. Georges Descoeudres), Lehrstuhlvertretung: PD Dr. Adriano-Bioschetti, Kunstgeschichte des Mittelalters, Archäologie der frühchristlichen, hoch- und spätmittelalterlichen Zeit
N.N. Kunstgeschichte des Mittelalters
Prof. Dr. Tristan Weddigen, Kunstgeschichte der Neuzeit
Prof. Dr. Bettina Gockel, Geschichte der bildenden Kunst
N.N. (ehemals Prof. Dr. Philip Ursprung), moderne und zeitgenössische Kunst
Prof. Dr. Wolfgang Kersten (Oberassistenz), Neuere und Neueste Kunstgeschichte
Privatdozierende
Des Weiteren lehren 5 Privatdozierende mit folgenden Schwerpunkten am Kunsthistorischen Institut:
PD Dr. Adriano-Bischetti, Kunstgeschichte des Mittelalters, Archäologie der frühchristlichen, hoch- und spätmittelalterlichen Zeit
Prof. Dr. Christoph Eggenberger, Malerei des Mittelalters bzw. von 300–1500
Prof. Dr. Gaudenz Freuler, Italienische Malerei der Gotik und Renaissance, europäische Buchmalerei des Mittelalters, ikonographische Fragen
Prof. Dr. Brigitte Kurmann-Schwarz, mittelalterliche Kunstgeschichte, Schwerpunkt Glasmalerei
PD Dr. Daniela Mondini, Kunstgeschichte
PD Dr. Barbara von Orelli-Messerli, neuere Kunstgeschichte, Schwerpunkt Kunsthandwerk
Weitere Lehrveranstaltungen werden von Lehrbeauftragten durchgeführt.
Bachelor of Arts / Master of Arts
Seit dem Herbstsemester 2007 können Studierende am Kunsthistorischen Institut den Abschluss »Bachelor of Arts (BA)« erweerben. Seit dem Herbstsemester 2008 werden Masterstudiengänge angeboten. Die Einschreibung folgt online über die Homepage der Kanzlei. Beim Wechsel vom Lizentiatsstudium in das Studium des Bachelor of Arts muss der Studienberater des Kunsthistorischen Instiuts konsultiert werden.
Seit HS 2008 bietet das Kompetenzzentrum "Zürcher Mediävistik" ein interdisziplinäres Studienfach "Mediävistik" auf Masterstufe an. Weitere Informationen unter: www.mediaevistik.uzh.ch
Seit HS 2007 neuer Bachelor- und Masterstudiengang:
Theorie und Geschichte der Fotografie
durch die neu geschaffene Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Universität Zürich, gesponsert von der Dr. Carlo Fleischmann Stiftung
Vereinbarung
Der Stiftungsrat der Dr. Carlo Fleischmann Stiftung hat am 3. Mai 2005 einstimmig beschlossen, am Kunsthistorischen Institut der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich den Betrieb einer Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie zu fördern. Am 29. Mai 2006 ist eine entsprechende Vereinbarung durch den Vertreter der Stiftung, lic. oec. et lic. phil. Kaspar M. Fleischmann, durch den Rektor der Universität Zürich, Prof. Dr. Hans Weder, und durch den Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Reinhard Fatke, unterschrieben worden.
Studiengang
Die vordringliche Aufgabe besteht im Aufbau, in der Einrichtung und in der Betreuung eines Nebenfachstudiums in Theorie und Geschichte der Fotografie auf Bachelor- und Masterstufe. Bereits ab Wintersemester 2006/07 können im Rahmen des Kunstgeschichtsstudiums Veranstaltungen zur Fotografiegeschichte besucht werden; die Studienleistungen werden für das zukünftige Nebenfachstudium angerechnet; die ordentliche Einrichtung ist für das Herbstsemester 2007 vorgesehen.
Leitung
Die Leitung der Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie nimmt Prof. Dr. Bettina Gockel wahr. Die finanzielle Basis ist durch die vertrauensvolle Startfinanzierung der Dr. Carlo Fleischmann-Stiftung im Dezember 2005 geschaffen worden. Für die nahe Zukunft sind die Anstellung von Doktorierenden, ein Ausbau der Lehrangebots, Vorträge, die Veranstaltung eines internationalen Symposiums sowie der Ankauf einer privaten Fachbibliothek geplant. wahr.
Vorgeschichte
Das Sponsoring von Lehraufträgen im Bereich der Fotografiegeschichte durch die Dr. Carlo Fleischmann Stiftung reicht bis ins Jahr 1999 zurück und verdankt sich im Wesentlichen einer Initiative von Studierenden. Frau lic. phil. Kristin Haefele und Frau Dr. Sabine Kaufmann haben in den letzten Jahren mit Engagement und Sachkenntnis dafür gesorgt, dass Lehrbeauftragte am Kunsthistorischen Institut Veranstaltungen zur Theorie und Geschichte der Fotografie mit Erfolg angeboten haben.
Das Fach Kunstgeschichte nutzt bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts die Fotografie in der medialen Vermittlung ihrer Gegenstände. In den 1970er-Jahren gelang es, die Fotografie als neuen Gegenstandsbereich in die Fachdisziplin der Kunstgeschichte zu integrieren. Gleichzeitig begannen Kunstmuseen und Galerien, vermehrt Fotografien zu sammeln und auszustellen. Als „europäischer Fotogalerist der ersten Stunde“ gründete Kaspar M. Fleischmann seine Galerie Zur Stockeregg in Zürich.
Nach über 25 Jahren Galerietätigkeit hat Kaspar M. Fleischmann u.a. folgendes erreicht
- Akzeptanz der Fotografie als selbstständiges Kunst- und Sammelgebiet,
- Internationales Ansehen der Galerie,
- qualitativ einzigartige Fotokunstsammlung, kunstgeschichtlich gestützt,
- Fotokunstsammlung im Kunsthaus Zürich (bedeutende Schenkung) initiiert und zusammengestellt.
Weitere Informationen vgl. Publikation Kaspar M. Fleischmann, Twenty Years. 1979–1999. Essence Photographie, Zürich 1999.

Kaspar M. Fleischmann
mit einer Fotografie von Edward Weston
