Digitale Diathek

Projektziel

Das Projekt Digitale Diathek sieht den Zusammenschluss der wichtigsten Partner im Bereich universitärer Bilddatenbanken im Raum Zürich zu einem nationalen Zentrum für Bilddatenbanken der Disziplinen Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie, Geschichtswissenschaften und anderer bildwissenschaftlich arbeitender Fächer vor. Die Grundlage bilden die bestehenden Datenbanken der beteiligten Institute der Universität und der ETH Zürich. Die Grundidee des Zusammenschlusses liegt in der gegenseitigen Nutzung der Bildbestände spezialisierter Institutionen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte und Kompetenzen mit dem Ziel, ein hochkarätiges und effizientes Instrument für die Nutzung von Bildmaterial in Lehre und Forschung zur Verfügung zu stellen.

Internationales Netzwerk

Die Digitale Diathek baut ein nationales Netzwerk universitärer Bilddatenbanken in den genannten Disziplinen auf und institutionalisiert die Zusammenarbeit zwischen den schweizerischen Universitäten in diesem Bereich. In Kooperation mit den Partnern FotoMarburg, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der FU Berlin und der Universität Wien etabliert die Digitale Diathek gleichzeitig ein internationales Netzwerk universitärer Bilddatenbanken.

Zielpublikum

Die Hauptnutzer der Digitalen Diathek sind die Dozierenden und Studierenden der beteiligten Institute der Universität und der ETH Zürich sowie verwandter und interessierter Fachbereiche an diesen beiden Institutionen, welche Bildmaterial aus den Disziplinen Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie und Geschichtswissenschaften für Unterricht, Forschung, Studium, E-Learning-Projekte und Publikationen nutzen wollen.

Voraussetzungen für die gegenseitige Nutzung

Die Digitale Diathek stellt die wissenschaftlichen und technischen Grundlagen für die interuniversitäre Zusammenarbeit und die gegenseitige Nutzung dezentraler Bildbestände auf nationaler und internationaler Ebene zur Verfügung. Sie koordiniert die weitere Aufbereitung und wissenschaftliche Erschliessung von Bildmaterial bei den beteiligten schweizerischen und internationalen Instituten unter Berücksichtigung der jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte und Kompetenzen mit dem Ziel grösstmöglicher Synergie.

Normdaten und wissenschaftliche Bilderschliessung

Im Verbund mit FotoMarburg und den beteiligten Instituten koordiniert die Digitale Diathek die wissenschaftlichen Kriterien der einheitlichen Bilderschliessung und bietet laufend aktualisierte Normdaten für Künstler- und Ortsnamen zur Nutzung an, um den beteiligten Partnern eine effiziente und präzise Suche und inhaltliche Verschlagwortung zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit FotoMarburg stellt die Digitale Diathek die notwendigen technischen Strukturen für die Nutzung der Normdaten-Server zur Verfügung.

Rechtliche Voraussetzungen

Auf der Basis bestehender Nutzungsvereinbarungen mit ausländischen Verwertungsgesellschaften für Bildrechte hat die Digitale Diathek in Zusammenarbeit mit der zuständigen schweizerischen Verwertungsgesellschaft ProLItteris für Bildrechte eine gültige rechtliche Vereinbarung für die gegenseitige und institutionsübergreifende Nutzung digitaler Bildbestände in Lehre und Forschung ausgearbeitet.

Kooperationsvereinbarung (PDF, 3845 KB)

Websiten

Projektleitung

Thomas Hänsli (ETH Zürich)

Prof. Dr. Andreas Tönnesmann (ETH Zürich)

Prof. Dr. Tristan Weddigen (UZH)