Team und Dozierende

Wissenschaftliches Team

Prof. Dr. Bettina Gockel, Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich

Prof. Dr. Andrés Mario Zervigón, Department of Art History, Rutgers University, New Jersey

Nadine Jirka, MA, Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich

Dr. Sophie Junge, Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich

Stella Jungmann, MA, Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich

Dr. Miriam Volmert, Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich

Dozierende (im Aufbau)

Dipl. Ing. Nicola Borgmann M.A. DASL

Nicola Borgmann

Kurzvita folgt

Dr. Michaela Giebelhausen

Dr. Michaela Giebelhausen

Michaela Giebelhausen ist Associate Lecturer am Courtauld Institute of Art. Von 2014 bis 2020 leitete sie den Batchelor-Studiengang Culture, Criticism and Curation an Central Saint Martins, University of the Arts London. Von 1994 bis 2014 war sie Lecturer und Senior Lecturer am Kunsthistorischen Institut der University of Essex. Ihre Forschungstätigkeit konzentriert sich auf die Kunst, Architektur und Fotografie des neunzehnten Jahrhunderts, insbesondere auf die englische Malerei im Umkreis der Präraffaeliten, sowie Museumsarchitektur, Ausstellungsgeschichte und Fotografiegeschichte, vorallem die fotografische Erfassung der Pariser Kommune. Zu ihren Veröffentlichungen zählen die Monographie Painting the Bible: Representation and Belief in mid-Victorian Britain (Erstveröffentlichung 2006), sowie die Herausgeberschaft der Aufsatzsammlungen The Architecture of the Museum (2003) und Writing the Pre-Raphaelites: Text, Context, Subtext (gemeinsam mit Prof. Dr. Tim Barringer, Erstveröffentlichung 2009); ferner ein Beitrag zum Fotostudio Collard in dem von M.C. Nilsen herausgegebenen Sammelband, Nineteenth-Century Photographs and Architecture: Documenting History, Charting Progress, and Exploring the World (2013). 2023 wird der von ihr, zusammen mit Dr. Natasha Adamou, herausgegebene Sammelband Reconstructing Exhibitions in Art Institutions bei Routledge erscheinen.

Prof. Dr. Bettina Gockel

Bettina Gockel

Bettina Gockel ist Lehrstuhlinhaberin für Geschichte der bildenden Kunst und Direktorin der «Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie» am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich (https://www.khist.uzh.ch/de/chairs/bildende.html). Sie war u.a. Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin, und am Institute for Advanced Study in Princeton, USA, sowie Gastprofessorin an der Gakushūin University, Tokio. Zuletzt hat sie das vielbeachtete Buch The Colors of Photography (2021) herausgegeben und die digitale Publikationsreihe «Art & Photography» begründet (https://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/series/info/art_photography). 

Dr. Anton Holzer

Anton Holzer

Anton Holzer ist Fotohistoriker und seit 2001 Herausgeber der Fachzeitschrift „Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie“ (www.fotogeschichte.info). Er studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte in Innsbruck, Bologna und Wien, Promotion an der Universität Wien. Er hat mehrere Forschungsprojekte zur Fotografiegeschichte geleitet und publiziert zu unterschiedlichen Themen der Fotografie- Medien- und Kulturgeschichte, u.a. zu Fotojournalismus, Kriegsfotografie, Mediengeschichte der Fotografie, Fotografie und Populärkultur, Ethnologie und Fotografie sowie zur Exilfotografie. Als Kurator hat er zahlreiche Fotoausstellungen konzipiert und Kataloge herausgegeben. Er schreibt regelmäßig über Foto- und Medienthemen in österreichischen, Schweizer und deutschen Zeitungen und Zeitschriften (NZZ, FAZ u.a.). Lehrtätigkeit an folgenden Universitäten: Universität Wien (Institut für Kunstgeschichte, Institut für Theater- Film- und Medienwissenschaft), Universität Luzern (Historisches Seminar), Donauuniversität Krems (Department für Bildwissenschaft), Kunstuniversität Linz (Medienkultur und Kunsttheorien).

Website: http://www.anton-holzer.at

Dr. Sophie Junge

Dr. Sophie Junge

Sophie Junge ist Oberassistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Sie studierte Kunstgeschichte, Neuere Geschichte und Niederlandistik an der Universität zu Köln. Ihre Lehr- und Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kunst und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts; Schwerpunkte bilden die amerikanische Kunst nach 1970, Fotografien aus sog. kolonialen Kontexten sowie zeitgenössische Kunst aus Südostasien. Diese inhaltliche Breite führt sie mit einem methodologischen Interesse an der Kanonisierung von Bildern und Objekten und den damit verbundenen Fragen nach der Zugänglichkeit von Kunst und Kunstgeschichte zusammen. 2013 promovierte sie mit einer Arbeit zur Rezeption von Kunstwerken über die AIDS-Epidemie in den USA an der Universität Zürich. Die Dissertation wurde mit dem Deubner-Preis ausgezeichnet und erschien 2015 und 2016 in deutscher und englischer Sprache. In ihrem laufenden Habilitationsprojekt widmet sie sich der Rezeption sogenannter kolonialer Fotografiebestände aus Indonesien und Singapur im 20. und 21. Jahrhundert. Sie ist die Herausgeberin des Themenhefts «Fotografie und Kolonialismus» der Zeitschrift Fotogeschichte (2021) und der Anthologie Survey Practices: Landscape Photography across the Globe (gemeinsam mit Erin Hyde Nolan), die 2022 bei Routledge erscheint. 

Stella Jungmann, MA

Stella Jungmann

Stella Jungmann ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Sie studierte Global Cultures an der University of California, Irvine, und Medienkultur- und Kunsttheorie an der Kunstuniversität Linz. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie die Bedeutung und Funktion von frühen japanischen Fotografien in den USA im 19. Jahrhundert. Ihre Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Zirkulation und Verbreitung von Fotografien in Printmedien, der amerikanischen Fotografie des 19. Jahrhunderts und der Fotohistoriographie. Sie unterrichtet regelmässig Einführungsmodule und Seminare an der Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich.

Prof. Dr. Wolfgang Kemp

Kurzvita folgt

Prof. Dr. Charlotte Klonk

Charlotte Klonk

Charlotte Klonk ist Professorin für Kunst- und Neue Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Sie hat in Hamburg und Cambridge Kunstgeschichte studiert und wurde in Cambridge im Jahr 1992 mit einer Arbeit zur englischen Landschaftsmalerei und naturwissenschaftlichen Bildern um 1800 promoviert. Im Anschluss hat sie ein Jahr als kuratorische Assistentin im Museum für Zeitgenössische Kunst in Gent gearbeitet und anschließend als Research Fellow am Christ Church College in Oxford geforscht. Von 1995 bis 2005 war sie Lecturer im Department of Art History an der University of Warwick. Sie war unter anderem Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, am Wissenschaftskolleg in Berlin und am Clark Art Institute in Williamstown. Zu ihren Publikationen in jüngerer Zeit zählen Revolution im Rückwärtsgang. Der 6. Januar 2021 und die Bedeutung der Bilder (2022), Terror. Wenn Bilder zu Waffen werden (2017) und zusammen mit Jens Eder (Hg.), Image Operations (2016).

Laufendes DFG-Projekt: Nationales Kulturerbe. Das Kulturgutschutzgesetz im Spannungsfeld von Gemeinwohlinteressen und Privateigentum

Dr. Ulrike Matzer

Ulrike Matzer

Ulrike Matzer ist Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin, ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte und Theorie der Fotografie, der Wissenschafts- und Mediengeschichte sowie der Geschlechterforschung und Visuellen Kultur. Derzeit ist sie als Post-Doc-Forscherin tätig, zuletzt hatte sie die Gastprofessur für Geschichte und Theorie der Fotografie an der Universität für angewandte Kunst in Wien inne. Sie promovierte an der Akademie der bildenden Künste Wien zur Dr. phil. (mit Auszeichnung). Ihre Dissertation Eine Gender-Analyse von Fotografie-Historiografien am Beispiel zweier Berufsfotografinnen in Wien (1860–1914) wurde mit dem „Johanna-Dohnal-Förderpreis“ 2021 ausgezeichnet und im Rahmen der Vergabe des Preises „Thinking Photography“ 2021 durch die Deutsche Börse Photography Foundation und die Deutsche Gesellschaft für Photographie lobend erwähnt.

Ulrike Matzer hat Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften in Salzburg und Paris studiert, mit Schwerpunkt Kunst- und Fotografiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Linz (2003-05) und an der Akademie der bildenden Künste Wien (2006-08), 2009-12 Mitarbeit am FWF-Forschungsprojekt zu Josef Maria Eder in der Fotosammlung der Albertina Wien, 2015-17 Fellow am Photoinstitut Bonartes, Wien. Langjährige Kritikerin für Fotogeschichte und Camera Austria, Publikationen u.a. Marianne Strobl, „Industrie-Photograph“ 1894–1914 (2017); Maren Gröning (ed.) in cooperation with Ulrike Matzer, Frame and Focus. Photography as a Schooling Issue (2015); Josef Maria Eder. Photographie als Wissenschaft. Positionen um 1900. Hrsg. und kommentiert von Maren Gröning und Ulrike Matzer (2013).

Dr. Roland Scotti

Roland Scotti

Roland Scotti ist 1957 geboren in Ludwigshafen am Rhein; französischer Staatsbürger. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, der Ostasiatischen Kunstgeschichte und der Romanistik ab 1986 als Wissenschaftlicher Angestellter für verschiedene Institutionen tätig, darunter das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein und das Museum Ludwig in Köln. In dieser Zeit nebenberufliche Tätigkeiten als freier Ausstellungsmacher, Fernsehredakteur, Schriftsteller und Leiter der Galerie für zeitgenössische Fotografie „1-2-3“ in Mannheim. Von Februar 1997 bis Ende April 2006 Kurator des Kirchner Museums Davos. Von Mai 2006 bis Oktober 2022 Direktor der Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell (Kunstmuseum Appenzell/Kunsthalle Ziegelhütte). Seit 1980 Realisation von über 150 Ausstellungen. Mehr als 120 Publikationen zur Kunstvermittlung, zur Kunst der Avantgarde, zur Kunst der 1960er Jahre, zur zeitgenössischen Kunst und zur Geschichte der Fotografie. Seit 26 Jahren intensive Kooperation mit dem Göttinger Verleger Gerhard Steidl; gemeinsame Produktion von 30 Büchern und mehreren Ausstellungen.

(Foto: 2021, Börries Hessler)

Dr. Urs Stahel

Urs Stahel

Urs Stahel studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als Redaktor bei „Der Alltag“ und bei der Kunstzeitschrift du, als Kunstkritiker für die Weltwoche und für ART in Hamburg, sowie als freier Publizist und Kurator. 1986-92 Dozent an der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich. 1986 Mitbegründer der Kunsthalle Zürich. 1993 Mitbegründer des Fotomuseum Winterthur. 1993-2013 Direktor und Kurator des Fotomuseum Winterthur. 2000 Mitbegründer und Kurator der Coalmine in Winterthur.
Seit 2013 arbeitet er selbständig als Kurator, Autor, Dozent und Berater – als Kurator hauptsächlich für die Fondazione MAST in Bologna, für die er auch die Sammlung von Industrie- und Arbeitsfotografie aufbaut. Als Berater für die Kunstsammlung Art Vontobel in Zürich und die Foto Colectania in Barcelona. Präsident Spectrum – Photography in Switzerland (2014-2020). Dozent/Gastprofessor/ Visiting fellow für die ZHdK (2013-2018), die Universität Zürich (2014-2015), die Universität Luzern (2018) und für das London College of Communication (2017-2019). 2015 wurde er mit dem Prix Meret Oppenheim/Grand Prix Schweizer Kunst ausgezeichnet, 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern verliehen.
Er ist Kurator vieler Ausstellungen und Autor/Herausgeber zahlreicher Bücher, zum Beispiel von Paul Graham, Rineke Dijkstra, Joachim Brohm, Luigi Ghirri, Zoe Leonard, Roni Horn, Anders Petersen, Shirana Shahbazi, Astrid Klein, Ai Weiwei, Stefan Burger, Amar Kanwar, David Goldblatt, Hans Danuser, Claudio Moser, Boris Mikhailov, Sharon Ya’ari, Lewis Baltz, Thomas Ruff, Dayanita Singh, Jitka Hanzlova, Valérie Jouve, E.O. Hoppé, W. Eugene Smith, Thomas Struth, Richard Mosse oder zu Themen wie  „Hybrid“, „Uncanny“ „Trade“, Im Rausch der Dinge“, „Darkside I + II“, „7P – 7 Places, 7 Precarious Fields“, „The Power of Images“, „Pendulum – Moving Things, Moving People“, „Face Control“ und „Uniform“, über die Rolle von Arbeitskleidern in der Industrie und Gesellschaft.

Website: www.ursstahel.ch

Prof. Dr. Andrés Mario Zervigón

Andres Mario Zervigon

Andrés Mario Zervigón is Professor of the History of Photography. His scholarship concentrates on the interaction between photographs, film, and fine art, generally focusing upon moments in history when these media prove inadequate to their presumed task of representing the visual. Zervigón is author of John Heartfield and the Agitated Image: Photography, Persuasion, and the Rise of Avant-Garde Photomontage (University of Chicago Press, 2012) and Photography and Germany, for the Reaktion Books Exposures series (2017). With Tanya Sheehan he edited Photography and Its Origins (Routledge, 2014), with Sabine Kriebel Photography and Doubt (Routledge 2017), and with Donna Gustafson Subjective-Objective: A Century of Social Photography (Zimmerli Musuem/Hirmer Verlag, 2017). He recently coedited and contributed to a special issue of the journal History of Photography under the rubric of “Is Photomontage Over?” (2021). His current book project is Die Arbeiter-Illustrierte Zeitung -- The Worker's Illustrated Magazine, 1921-1938: A History of Germany's Other Avant-Garde, for which he received a CASVA Senior Fellowship (2013-14). Zervigón leads The Developing Room, an academic working group at Rutgers that promotes interdisciplinary dialogue on photography’s history, theory and practice.