Digital Visual Studies / Digitale Bildwissenschaft

Das von swissuniversities im Rahmen des Projekts "Stärkung von Digital Skills in der Lehre" für vier Semester (2019/2020) geförderte Lehrprojekt wird von Christine Grundig geleitet. Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Tristan Weddigen.

Herbstsemester 2019: Digitale Methoden in der Kunstgeschichte (Einführung)

donnerstags 10:15-12:00 Uhr

Die Übung gibt eine Einführung in digitale Methoden, die aktuell in der Kunstwissenschaft Anwendung finden mit u.a. einem Schwerpunkt auf allen Bereichen und Fragestellungen digitaler bildwissenschaftlicher Techniken (Was ist ein digitales Bild? Was ist eine Ontologie? Was ist eine Datenbank? etc.). Im Rahmen dieser digitalen Alphabetisierung werden bildtheoretische und technische Kenntnisse erworben und die Studierenden lernen auch praktisch, wie man wissenschaftlich mit Bildmaterial und dessen Metadaten in Datenbanken umgeht, welche digitalen Methoden der Bildbearbeitung und Auswertung sowie Annotation es gibt etc. Neben verschiedenen Bildformaten soll mit der Bildtechnologie IIIF gearbeitet werden. Durch diese Methoden wird der standortunabhängige Austausch digitaler Objekte möglich, die Interoperabilität und Nachhaltigkeit garantieren. Dies sind die Grundlagen, um neuartige Formen des wissenschaftlichen datenbankgestützten LOD-Publizierens einzuüben. Darüber hinaus werden in dieser Übung interdisziplinäre Methoden der Digital Humanities zur automatisierten Erschliessung von Archivmaterial (Manuskripte, Inkunabeln etc.) vorgestellt und eingeübt: automatisierte Texterkennung (Optical Character Recognition) und deren Nachverarbeitung, Transkriptionstools, Korrekturtools etc.