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17. Nachwuchskolloquium für Kunstgeschichte in der Schweiz

6. und 7. November 2015
Institut für Kunstgeschichte, Universität Zürich

Flyer (PDF, 4696 KB)

Abstracts and Bios (PDF, 2301 KB)

Call for Papers - Into the Wild - Kunst und Architektur im globalen Kontext

Der «Global Turn» (Casid / D’Souza 2014) ist zwar ein Konzept des 21. Jahrhunderts, dennoch können mittels dieser Folie Prozesse der transnationalen, transkulturellen, transregionalen Interaktion aller historischer Epochen sichtbar gemacht werden. Kunst und Architektur waren schon immer Schauplätze von Austausch, Konflikten und Migration. Menschen, Objekte, Materialien und Wissen bewegten und bewegen sich zwischen Kulturen – seien sie politisch, religiös oder gesellschaftlich konnotiert. Demnach kommt der Kunstgeschichte eine Schlüsselrolle zu, weil sie sich schon immer mit derartigen Prozessen und ihrer Materialisierung beschäftigt hat. Dennoch fragte James Elkins zurecht, ob und wie Kunstgeschichte überhaupt global sein kann (Elkins 2007). Dieses Kolloquium möchte sich hierzu kritisch positionieren und Einblicke in die jüngste Kunstgeschichtsschreibung geben. In Anlehnung an Elkins sollen vor allem methodologische Ansätze als Medium der Globalisierung von Kunstgeschichte untersucht werden.

Call for Paper (PDF, 156 KB)

Workshop Auratische Räume der Moderne

Zum performativen Charakter von Versammlungsstätten

Prof. Dr. Anna Minta, Universität Zürich Gast-Prof. Dr. Frank Schmitz, Universität Hamburg Veranstaltungsort: Universität Zürich, Kunsthistorisches Institut Termin: Donnerstag/Freitag, 12.-13. November 2015 Der Workshop widmet sich den Phänomenen der auratischen und/oder sakralen Aufladung von Bauten und Räumen in der Architektur der europäischen (Nachkriegs)Moderne. Da Architektur nicht nur eine physische Präsenz und räumliche Strukturen erzeugt, sondern damit zugleich auch gesellschaftliche Handlungsräume schafft, soll zudem nach ihrem konstitutiven Charakter und Einfluss auf Gemeinschaften gefragt werden. Im Zentrum stehen folglich gleichermaßen bautypologische Phänomene, raumsoziologische Analysen von gesellschaftlicher Wirkungsmacht und Rezeptionsästhetik sowie Fragen nach konzeptioneller Entwurfsarbeit und konkreter architektonischer Praxis. Welche Bautypologien, welche ikonologischen Raumtypen und Raumbilder mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz im Kontext der Identitäts-, Sinn- und Wertstiftung entstehen in der Moderne neu beziehungsweise durchlaufen einen Prozess der Neukodierung?

Zur Veranstaltung

Programm (PDF, 113 KB)