Khanh Trinh schloss ihr Studium der Kunstgeschichte Ostasiens, Japanologie und Sinologie an der Universität Zürich 2000 mit der Dissertation über den japanischen Maler Tani Bunchō (1763–1840) ab. Als Kuratorin und Dozentin für japanische Kunstgeschichte war sie von 1997 bis 2015 in Berlin, Rom, Tokyo und Sydney tätig. Seit 2015 ist sie Kuratorin für japanische und koreanische Kunst am Museum Rietberg Zürich. Im Fokus ihrer Forschungs- und Publikationsinteressen steht der soziale und kulturelle Kontext der japanischen Kunstproduktion des 18. und 19. Jahrhunderts. Als Kuratorin und Autorin ist sie an einer Vielzahl von Ausstellungen und deren Publikationen beteiligt. Darüber hinaus ist sie Verfasserin zahlreicher Artikel zu Aspekten der Malerei und angewandten Kunst Japans in der Edo-Periode (1603–1868) sowie zur zeitgenössischen japanischen und koreanischen Kunst.