Master – Kunstgeschichte

Das Masterstudium der Kunstgeschichte baut auf den wissenschaftlichen Fähigkeiten und dem kunsthistorischen Überblickswissen des Bachelorstudiums auf. Gegenüber dem Bachelor zielen die Veranstaltungen stärker auf eine vertiefte, forschungsorientierte Auseinandersetzung mit bestimmten Fragen und Gegenständen. Bei der Behandlung theoretischer und methodischer Fragen liegt der Akzent auch auf interdisziplinären Ansätzen und der Vernetzung zwischen verschiedenen Fächern. Wie schon im Bachelor profitieren die Studierenden von dem Angebot an Übungen und Exkursionen, die es ermöglichen, sich direkt mit den Originalen und ihrem Kontext auseinanderzusetzen.

Das Kunsthistorische Institut bietet ein Monomasterprogramm Kunstgeschichte (120 ECTS Credits), ein Majorprogramm (90 ECTS Credits) sowie einen Minor (30 ECTS Credits) an. Diese Masterprogramme sind konsekutiv, d.h. sie bauen auf einem Bachelorstudium auf. Informationen zur Zulassung zum Master erhalten Sie bei der Zulassungsstelle der UZH (fomal) sowie in den in der jeweiligen Studienordnung der Programme (fachlich).

Fächerkombinationen

In seiner Vielseitigkeit eignet sich das Studium der Kunstgeschichte für zahlreiche Fächerkombinationen: Eine naheliegende Wahl sind die geisteswissenschaftlichen Nachbardisziplinen der Geschichte, der Literaturwissenschaften und der Philosophie, aber auch die bildaffinen Studiengänge der Archäologien, der Filmwissenschaft und der Populären Kulturen. Je nach persönlicher Interessenlage und Ihren Berufszielen lässt sich die Kunstgeschichte aber auch gut mit Fächern wie Publizistikwissenschaft, Psychologie und Erziehungswissenschaft kombinieren. Auch Studiengänge ausserhalb der Philosophischen Fakultät kommen in Betracht: etwa Religionswissenschaft, Recht, Betriebswirtschaftslehre oder Mensch und Computer.

Unterschiede zwischen Mono, Major und Minor

Im Mono-Studienprogramm studieren Sie ausschliesslich Kunstgeschichte, während Sie das Majorprogramm mit einem Minor kominieren müssen. Das Minor-Studienprogramm bietet sich als Kombination mit verschiedenen Majorprogrammen an. Alle drei Programme basieren auf dergleichen Strukturvon vier inhaltlichen Modulgruppen. Die Unterschiedezwischen den Programmenlassen sich so beschreiben, dass die einzelnen Modulgruppen vom Minor zum Mono an Gewicht gewinnen. So sind Sie im Minor nur verpflichtet, zwei Masterseminare (WP-Module) zu absolvieren, die aus zwei verschiedenen Modulgruppen stammen müssen. Im Majorund im Mono erhöht sich die Mindestzahl auf vier Masterseminare, die zu absolvieren sind. Diese müssen sich im Major auf mindestens drei Modulgruppen und im Mono auf alle vier Modulgruppen verteilen. Folglich ermöglichen Ihnen der Major und der Mono eine intensivere Auseinandersetzung mit den breiten Inhalten des Studienangebots.

Die Studienordnungen der einzelnen Programme finden Sie unter Studienorganisation.