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Herbstsemester 2016

Allgemeine Hinweise

Informationen über die Leistungsnachweise, Absenzenregelung, Abgabetermine, Länge der Hausarbeiten und dergleichen finden sich auf der Seite Hinweise.

Vorlesung: Barockskulptur in Europa. Positionen zwischen 1650 und 1800 (Vertretungslehrauftrag)

Dozent: Prof. Dr.  Axel Gampp

Beschreibung: Die Vorlesung vermittelt in einigen ausgewählten Positionen einen Überblick über die europäische Barockskulptur vom Früh- bis zum Spätbarock. Anstelle einer reinen Einführungsveranstaltung werden prägnante Beispiele herausgegriffen, interpretiert und in einem übergeordneten Kontext verankert. Dabei spielen Aspekte der Gattungsproblematik eine wichtige Rolle (Einzelfigur, Gruppenplastik, Porträt etc.). Ein besonderes Augenmerk wird der kunsttheoretische und ästhetische Reflexion barocker Skulptur gelten, die etwa um Fragen der Ansichtigkeit oder der Aufstellung kreist. Aufgrund der herausragenden künstlerischen Produktion muss ein Akzent auf der italienischen Skulptur liegen, aber auch die französische und jene des deutschsprachigen Raumes darf nicht fehlen.

Leistungsnachweis: BA und MA 3 KP: eine schriftliche Multiplechoice-Prüfung in der letzten Sitzung ohne Möglichkeit der Wiederholung (bestanden/nicht bestanden); jede Lektion wird mit mehreren Fragen geprüft; BA-Studierende müssen weniger Fragen richtig beantworten als MA-Studierende.

Arbeitszeit: Teilnahme 30 Std.; Prüfungsvorbereitung und Pflichtlektüre 60 Std.

Hilfsassistentin: Nora Guggenbühler

Zeit: montags, 14:00-15:45

Lehrveranstaltungsnummer: 2940

Exkursion: Latin American Modernities – Models of Collecting and Exhibiting Art

Dozierende: Prof. Dr. Tristan Weddigen, Prof. Dr. Julia Gelshorn (Universität Freiburg), Charlotte Matter M.A.

Beschreibung: Aus Anlass der 32. Biennale von São Paulo findet im Herbstsemester 2016 eine Exkursion nach Brasilien statt. Die Exkursion ist eine Kooperation zwischen der Universität Zürich, der Universität Freiburg sowie der Universidade Federal de São Paulo, und wird von der Stiftung ArtEdu unterstützt. Unter dem Titel «Latin American Modernities» setzen wir den Schwerpunkt auf verschiedene Entwürfe der brasilianischen und lateinamerikanischen Moderne, sowie deren Rezeption und Befragung in der Kunst der Gegenwart. Darüber hinaus stellen wir die Fragestellung in den Fokus, wie Kunst in Brasilien und Lateinamerika gesammelt und ausgestellt wird, und ob – beziehungsweise wie – moderne Identitäten auf diese Weise befragt und konstruiert werden. Diese Fragen werden vor dem Hintergrund transatlantischer Beziehungen und Austauschprozesse in einen internationalen Kontext gesetzt und insbesondere deren Verhältnis zu Europa diskutiert. Ein Hauptteil der Exkursion widmet sich der Biennale von São Paulo: ihrer Geschichte und der diesjährigen Ausgabe, die unter dem Titel Incerteza viva [Live Uncertainty] von Jochen Volz (Deutschland) gemeinsam mit Gabi Ngcobo (Südafrika), Júlia Rebouças (Brasilien), Lars Bang Larsen (Dänemark) und Sofía Olascoaga (Mexiko) kuratiert wird. Zudem werden weitere Modelle von Ausstellungen und Sammlungen in São Paulo diskutiert, mit einem besonderen Fokus auf das Schaffen von Lina Bo Bardi: Besichtigt werden etwa die neue Hängung der Sammlung im Museu de Arte MASP nach ihrem ursprünglichen Vorschlag aus dem Jahr 1968, ihre Privatsammlung in ihrem Wohnsitz an der Casa de Vidro sowie das von ihr entworfene Freizeitzentrum SESC Pompéia. Zum Abschluss werden in Inhotim aktuelle Sammlungs- und Ausstellungskonzepte besprochen.

Daten: 21. bis 28. Oktober 2016

Hinweis: Die Exkursion ist ausgebucht.

Einführungsmodul: Einführung in die Kunstgeschichte

Dozentin: Charlotte Matter, M. A.

Beschreibung: Die Einführung in Studium und Gegenstand der Kunstgeschichte findet in Form einer Übung statt. Sie bietet Anfängerinnen und Anfängern im Fach Kunstgeschichte eine Orientierung mit dem Ziel, Grundkenntnisse der wissenschaftlichen Arbeitsweise im Umgang mit Kunst zu vermitteln. Die Teilnahme ist verpflichtend für Studierende der Fächer Kunstgeschichte im Haupt- und Nebenfach und soll möglichst im ersten, sonst im zweiten Studiensemester erfolgen. Ziel des Kurses ist es, Studienanfängerinnen und Studienanfänger mit Grundproblemen wissenschaftlicher Betrachtung von Kunst vertraut zu machen. Die wöchentlich bekannt gegebene Lektüre bildet die Diskussionsgrundlage für die Sitzungen (Frontalunterricht, individuelle Vorbereitung, Arbeitsgruppen, Diskussionen).

Zeit: Dienstag, 16.15–18.00 Uhr

Tutorat: Alexandra Looser (Freitag 10.15–12.00 Uhr)

Übung: Kunstschaffen Schweiz: Archivierung, Inventarisierung und Expertise (Drittmittellehrauftrag)

Dozierende: lic. phil. Simonetta Noseda (Leiterin Inventarisation und Bildarchiv SIK-ISEA), lic. phil. Barbara Nägeli (Expertisen, SIK-ISEA), Angelica Tschachtli M.A.

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Tristan Weddigen

Beschreibung: Die Übung macht Studierende der Kunstgeschichte mit konkreten beruflichen Tätigkeitsfeldern von Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern vertraut. Anhand von