MA-Studiengang Kunstgeschichte Ostasiens (KGOA MA)
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Allgemeines
Kunstgeschichte Ostasiens wird im Master als Hauptfach (90 ECTS) und als Nebenfach (30 ECTS) angeboten.
Das MA-Studium in der Kunstgeschichte Ostasiens an der Universität Zürich bietet einen anspruchsvollen und global ausgerichteten Studiengang für Studierende, die eine vertiefte Ausbildung in den visuellen Kulturen Chinas, Japans und Koreas anstreben. Durch die enge Auseinandersetzung mit Kunstwerken und Objekten in Verbindung mit kritischer Theorie und historischer Analyse vermittelt der Studiengang die intellektuellen Werkzeuge, die für das Verständnis ostasiatischer Kunst in lokalen, regionalen und globalen Kontexten erforderlich sind.
Die Studierenden entwickeln fundierte Kompetenzen in objektbasierter Forschung, Historiografie und visueller Analyse und setzen sich mit zentralen Debatten der Kunstgeschichte, Kulturgeschichte und Bildwissenschaft auseinander. Die Lehre ist forschungsgeleitet und seminarbasiert und fördert eigenständiges Denken, Diskussion und die Entwicklung individueller Forschungsprofile.
Lehrveranstaltungen und Studienbereiche
Das Curriculum umfasst ein breites chronologisches und thematisches Spektrum – von vormoderner Kunst und materieller Kultur bis hin zu modernen und zeitgenössischen Praktiken. Zu den jüngsten Lehrveranstaltungen gehören Seminare wie Space, Place and Mobility in East Asian Art: Theft or Artistic Prerogative? Transcultural Appropriation (Machotka, FS25) und Species, Art and Power: Animals in East Asian Art (Machotka, HS25) sowie Vorlesungen wie Before and After Nature: Ecocritical Perspectives on Japanese Art (Machotka, FS25) und Inside the Art World: Collecting, Curating, and Cultural Diplomacy in the Chinese Cultural Sphere (Sigg, HS25).
Der Studiengang profitiert von einem internationalen Lehrumfeld, in dem Gastprofessorinnen und Gastprofessoren sowie Gastdozierende aus führenden Museen und akademischen Institutionen regelmässig zum Lehrangebot beitragen.
Exkursionen und praxisnahes Lernen
Studienreisen und Exkursionen sind fester Bestandteil des MA-Studiums. Die Studierenden erhalten direkten Zugang zu bedeutenden Sammlungen, Ausstellungen und musealen Praktiken in der Schweiz und darüber hinaus, was die unmittelbare Auseinandersetzung mit Kunstwerken und kuratorischen Kontexten fördert. Diese Erfahrungen ergänzen das akademische Studium und bereiten die Studierenden auf die berufliche Tätigkeit in Museen und Kulturinstitutionen vor.
Das Ishibashi Foundation Graduate Programme
Ein besonderes Merkmal des MA-Studiums ist das Ishibashi Foundation Graduate Programme in Japanese Art History and Multimodal Heritage Curation das am Lehrstuhl für Kunstgeschichte Ostasiens angesiedelt ist. Dieses Programm mit beschränkter Zulassung bietet fortgeschrittenen MA- und Doktoratsstudierenden die Möglichkeit, akademische Forschung mit kuratorischer Ausbildung, digitalen Vermittlungs- und Erschliessungsmethoden von Kulturerbe, und internationaler Zusammenarbeit zu verbinden. Es umfasst intensive Workshops, die Zusammenarbeit mit Museumspartnern sowie den Austausch mit führenden Wissenschaftler/-innen und Fachleuten.
Berufsfelder
Absolventinnen und Absolventen des MA in Kunstgeschichte Ostasiens verfolgen Karrieren in folgenden Bereichen:
- Akademische Forschung und Doktoratsstudium
- Museen und kuratorische Praxis
- Kulturinstitutionen und Stiftungen
- Galerien, Verlagswesen und Kulturdiplomatie
Der Studiengang bietet ein intellektuell anspruchsvolles und international vernetztes Umfeld und schafft für die Studierenden eine solide Grundlage für akademische wie berufliche Zukunftsperspektiven im globalen Feld der Kunstgeschichte.
Mustercurriculum KGOA MA 90
Mustercurriculum KGOA MA 30
Buchung und Stornierung von Lehrveranstaltungen
Für Informationen zur Buchung und Stornierung von Lehrveranstaltungen, siehe: https://www.students.uzh.ch/de/studyadmin/booking.html
https://www.phil.uzh.ch/en/studies/studyessentials/assessments.html
Die Seite Wichtige Dokumente: Studienpläne, Angebotsmuster, Rechtsgrundlagen und Hilfsmittel zur Planung des Studiums des Kunsthistorischen Instituts gibt weitere Auskünfte zur Studienplanung. Siehe auch Dokumente im Master für die studienrelevanten Dokumente zu den Studienprogrammen des Bachelors. Ein Glossar steht Ihnen zur Orientierung bereit. In derallgemeinen Wegleitung für das Studium an der Philosophischen Fakultät (PDF, 414 KB) finden Sie Informationen für Ihr Studium, die für Studierende aller Studienprogramme relevant sind.
Modul «Kritische Lektüre in der Kunstgeschichte Ostasiens»
Im Modul «Kritische Lektüre in der Kunstgeschichte Ostasiens» (kurz Kritische Lektüre, vormals: Lektürekanon) wird Forschungsliteratur im Selbststudium erschlossen und im Anschluss in einer mündlichen Prüfung besprochen. Es wird empfohlen, das Modul im Semester, welches der Masterarbeit vorangeht, zu absolvieren. Somit kann ein Teil der Forschungsliteratur für die Masterarbeit bereits aufgearbeitet werden, indem sie in der Liste der selbst ausgesuchten Texte für das Modul angemeldet werden.
Die obligatorische Lektüre für das Modul gliedert sich in zwei Teile:
- «Thematische und theoretische Schwerpunkte», eine festgelegte Liste von Texten, in welcher wichtige Themen und Konzepte in der Kunstgeschichte Ostasiens behandelt werden. Diese bauen die Grundlagen für das fortgeschrittene Studium in unterschiedlichen zeitlichen, geographischen und thematischen Dimensionen des Fachs aus. (Link zum Download der Liste als PDF im Kasten unten)
- «Textauswahl zum Forschungsschwerpunkt», zwei selbst ausgesuchte Texte, welche zentral für die eigene Recherche sind. Studierende müssen ihre Wahl der zwei selbst ausgesuchten Texte in einem separaten Formular anmelden, und werden zum Inhalt dieser Texte sowie der Texte in der festgelegten Literaturliste (d.h. «Thematische und theoretische Schwerpunkte») geprüft.
Die vorgegebenen Texte werden auf OLAT (im Materialordner vom Campuskurs zum Modul) zur Verfügung gestellt.
Anmeldung
Die Anmeldung zum Modul erfolgt durch die reguläre Modulbuchung und unterliegt den üblichen Buchungs- und Stornierungsfristen. Zur Erfüllung des Leistungsnachweises (mündliche Prüfung) müssen (a) das ausgefüllte Formular «Anmeldung der Literaturauswahl für das Modul Lektürekanon in westlichen und ostasiatischen Sprachen» (Link zum Download im Kasten unten) und (b) die zwei ausgewählten Texte als PDF per E-Mail an die KGOA-Assistierenden (kgoa@khist.uzh.ch) eingereicht werden. Die Abgabefrist im Herbst- und Frühjahrsemester ist jeweils am Ende der zweiten Vorlesungswoche. Ohne gültiges Formular ist eine Zulassung zur Prüfung nicht möglich.
N.B. Die frei wählbaren Texte sollten vor Abgabe des Formulars mit Prof. Dr. Ewa Machotka besprochen werden. Bitte kontaktieren Sie Prof. Machotka direkt ewa.machotka@khist.uzh.ch